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“Your pictures and articles on […] 'GIs in Germany' were great, because […] they gave undeniable proof that the Negro is a human being, a creature who loves and is loved. […] If a Negro boy and a white girl find things in common and desire to associate with each other, we as believers in democratic freedom should support their democratic right to do so.“

Letter to the editor, Ebony (March 1947)

 




NEWS:

New Documentary:
"Ein Hauch von Freiheit" (Breath of Freedom)
December 16, 10:05pm CET on Arte
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Documentary:
"Breath of Freedom: Black Soldiers and the Battle for Civil Rights" (narrated by Cuba Gooding, Jr.)
Premiers February 17, 8pm ET/PT on Smithsonian Channel
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Article:
"Freed's enduring photos of march part of exhibit"
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Article by
Sophie Lorenz:
„Heldin des anderen Amerikas“
Die DDR-Solidaritätsbewegung
für Angela Davis, 1970–1973.
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New Film:
"The West Point -
Vassar College Initiative"
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A Breath of Freedom
By Maria Höhn &
Martin Klimke
Palgrave Macmillan October 2010
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Der Kampf um die Bürgerrechte, afroamerikanische GIs und Deutschland

Die Geschichte der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist bis vor kurzem vornehmlich aus dem Kontext der amerikanischen Geschichte heraus betrachtet worden. Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begannen Wissenschaftler zu erforschen, wie die Ambitionen der amerikanischen Außenpolitik im Kalten Krieg und der Wettstreit mit der Sowjetunion um die Führungsrolle in der Dritten Welt die politischen Entscheidungsträger in Washington dazu zwang, auf die Forderungen der Bürgerrechtsbewegung einzugehen. Was jedoch in diesem Erklärungsmodell des Kalten Kriegs keinerlei Beachtung findet, ist Amerikas Engagement in West-Europa, sowie die Auswirkungen amerikanischer Militärstützpunkte und das Zusammentreffen von Deutschen und Amerikanern nach dem Zweiten Weltkrieg auf den sich entwickelnden Kampf um die Bürgerrechte. Indem das U.S. Militär segregierte („rassengetrennte“) Jim Crow-Einheiten auf Militärstützpunke außerhalb der USA brachte, wurde der amerikanische Kampf um die Bürgerrechte und dessen Akteure buchstäblich auf fremden Boden verlagert.

Die Ausstellung zeigt auf, wie sich Deutschland als wichtiger Bezugspunkt im afroamerikanischen Kampf um die Gleichberechtigung und zur Beendigung der bestehenden Segregation in den USA herausbildete. Beginnend in 1933 benutzen afroamerikanische Bürgerrechtler die Empörung weisser Amerikaner über den nationalsozialistischen Rassismus gegen die Juden, um die Brutalität des Jim Crow Rassismus in den USA zu entlarven und zu argumentieren, dass die bestehenden Rassengesetze, die auf der „separate but equal“ Doktrin (Gleichheit trotz Trennung der Rassen) fundiert waren, niemals die Gleichheit der Afroamerikaner garantieren würden. Mit dem Kriegsbeitritt der Vereinigten Staaten verstärkte sich die Rhetorik der Bürgerrechtler, und der Ruf nach Beendigung der Segregation wurde immer lauter. Der Sieg über Nazi-Deutschland und das Mitwirken afroamerikanischer Soldaten bei der Besetzung und Demokratisierung Deutschlands verstärkte die Entschlossenheit der Bürgerrechtler erheblich. Sie begannen nun, die vorwiegend positiven Erfahrungen der in Deutschland stationierten afroamerikanischen Soldaten in den USA publizistisch zu verbreiten, um zu argumentieren dass schwarze GIs im Nachkriegsdeutschland eine Freiheit und Demokratie erfuhren, die ihnen in ihrem eigenen Land verwehrt wurden.

Als die Bürgerrechtsbewegung in den 1950er Jahren  immer mehr Zulauf bekam, wurden auch die in Übersee stationierten, schwarzen Soldaten zu wichtigen Akteuren. So wurden 1960 nicht nur in Greensboro, North Carolina, Sit-ins organisiert um Afroamerikanern den Besuch von segregierten Restaurants und Kantinen zu ermöglichen. Derartige Proteste gab es ebenfalls auf den US-Militärbasen in Deutschland und in den deutschen Garnisonsstädten. Da der individuelle Einsatz amerikanischer Soldaten in Deutschland in der Regel zwei bis drei Jahre dauerte, war es für afroamerikanischen Soldaten auch möglich, Kontakte und Freundschaften zu Deutschen aufzubauen. Mit Beginn der 60er Jahre kam es deshalb in Frankfurt a. M. und West-Berlin zur engen Zusammenarbeit zwischen schwarzen GIs und Mitgliedern der deutschen Studentenbewegung um die Ziele der Bürgerrechtsbewegung in den USA zu fördern. Durch den Besuch von Dr. Martin Luther King Jr. in Berlin 1964, den Aufstieg der Black Power Bewegung und diversen Angela Davis’ Solidaritätskampagnen in Ost- wie in Westdeutschland in den frühen 70er Jahren, intensivierte sich die Zusammenarbeit mit der deutschen Studentenbewegung. Das Ziel dieser Kooperation war es, sowohl den Imperialismus der USA in Vietnam als auch den Rassismus innerhalb des US-Militärs und innerhalb der deutschen Gesellschaft zu bekämpfen.

Durch diese Ausstellung soll die bisher noch nicht erzählte Geschichte afroamerikanischer Soldaten und der transatlantischen Auswirkungen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung dargestellt werden. Zugleich zeichnen die Exponate ein differenziertes Bild von den globalen Implikationen des amerikanischen Bestrebens für eine inklusivere Demokratie. Die Ausstellung präsentiert die ersten Ergebnisse einer gemeinsamen Forschungsinitiative des Deutschen Historischen Instituts Washington DC, des Vassar College (Poughkeepsie, NY) und des Heidelberg Center for American Studies der Universität Heidelberg. Ziel dieser Initiative ist es, ein digitales Archiv zum Thema „Der Kampf um die Bürgerrechte, Afroamerikanische Soldaten und Deutschland“ zu erstellen, das Dokumente und Fotos sowie oral histories von Zeitzeugen auf beiden Seiten des Atlantiks enthält. Falls Sie Interesse haben, zu diesem Archiv beizutragen, besuchen Sie bitte: www.aacvr-germany.org.

Allen Personen und Institutionen, die uns Material für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt haben, möchten wir an dieser Stelle herzlich danken:

  • Amsterdam News
  • Archiv / Berliner Verlag
  • Archiv für Soldatenrechte, Berlin
  • Barbara Klemm, Frankfurt
  • Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin (Kollektion: Abisag Tüllmann, Klaus Lehnartz)
  • Bundesarchiv (Kollektion: Klaus Franke, Peter Koard)
  • Wisconsin State Historical Society
  • Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (Kollektion: Harald Meisert, Renate Dabrowski, Kerner)
  • Klaus Vack, Sensbachtal
  • Landesarchiv Berlin (Kollektion: Bert Sass, Horst Siegmann, Karl-Heinz Schubert)
  • National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), Baltimore, MD / The Crisis
  • National Archives and Records Administration (NARA), College Park, MD
  • The Philadelphia Tribune
  • Dokumentations- u. Ausstellungszentrum der Air Base Ramstein
  • Stadtarchiv Zweibrücken (Kollektion: Imhof)
  • STERN
  • The Granger Collection, New York City
  • ullstein bild – dpa


Die Ausstellung wurde geplant, entwickelt und umgesetzt von Maria Höhn (Vassar College, Poughkeepsie NY) und Martin Klimke (DHI Washington/Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg).

Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Historischen Institut in Washington, DC und Vassar College  für die großzügige Unterstützung dieses Projektes. Dank auch an Laura Stapane, Colin Loughlin, Michael Terzano, Kelly McCullough, Casey Sutcliffe und Anke Ortlepp für ihre kompetente und unschätzbare Hilfe.


I. Vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs konnte die systematische Diskriminierung und  Benachteilung der afroamerikanischen Bevölkerung nicht länger vor der Welt versteckt oder als interne Angelegenheit der USA behandelt werden. Mit dem Entschluss der USA in den Ersten Weltkrieg einzutreten, riefen prominente afroamerikanische Bürgerrechtler wie W.E.B. Du Bois ihre schwarzen Mitbürger zum Schulterschluss auf. Mit dieser Loyalitätserklärung erhoffte sich Du Bois, dass die Beteiligung schwarzer Soldaten in Amerikas Kampf für die Demokratie und gegen Deutschland zugleich zu einer Demokratisierung in den USA und zur Gleichstellung der schwarzen Minderheit führen würde. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten nach 1933 ermöglichte den Bürgerrechtsorganisationen und der schwarzen Presse völlig neue Wege, um sich gegen die so genannten „Jim Crow“ Gesetze der Rassentrennung zu stellen. Wie einige der in der Ausstellung präsentierten politischen Karikaturen zeigen, bot die Diskriminierung und Verfolgung der Juden in Deutschland den schwarzen Aktivisten für Bürgerrechte eine unerwartete und sehr effektive Vergleichsmöglichkeit. Ähnlich wie die jüdische Bevölkerung in Deutschland, so die Aktivisten, musste auch die afroamerikanische Bevölkerung alltäglich unter Diskriminierung, Rassismus und der Gewalt des Lynchmobs leiden. Die Weigerung des amerikanischen Senats im Jahre 1938, ein Bundesgesetz zu verabschieden, das Afroamerikaner vor Lynchmorden im eigenen Land schützen sollte verstärkte diese Überzeugung nur noch. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor war Militärstrategen klar, dass der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg nur mit Beteiligung afroamerikanischer GIs erfolgversprechend sein würde. Die schwarzen Soldaten mussten jedoch, wie bereits im Ersten Weltkrieg, in einer segregierten „Jim Crow“ Armee kämpfen, und wurden hauptsächlich als einfache Arbeiter, im Küchendienst oder als Lastkraftwagenfahrer eingesetzt.


II. Besatzung und Fraternisierung: Die Nachkriegszeit

Nach 1945 übernahmen die Vereinigten Staaten die Führungsrolle der sogenannten „Freien Welt“.  Dieser Führungsanspruch stellte die USA jedoch sehr schnell vor ein erhebliches Dilemma. Dies galt insbesondere für Deutschland, wo die Amerikaner als Besatzungsmacht auch für die Entnazifizierung und Demokratisierung der Bevölkerung zuständig waren. Einerseits wollten die USA den Deutschen beweisen, dass das „Konzept der Überlegenheit einer Rasse insgesamt böse sei“ und dass Amerika die „Negation von Hitlers absurder Theorie einer Herrenrasse sei“; andererseits führten die USA jedoch ihre Demokratie-Mission mit einem rassengetrennten und zutiefst rassistischen Militär durch. Zum Erstaunen vieler weißer Amerikaner beschrieben schwarze Soldaten, die in diesen rassengetrennten Einheiten dienten, das Nachkriegsdeutschland als einen Ort, an dem sie mehr Gleichheit und Freiheit erfuhren als in ihrem eigenen Land. Deutschland war natürlich nicht frei von Rassismus, aber das Fehlen einer gesetzlichen Rassentrennung (wie sie ja in großen Teilen der USA Gang und Gebe war) überraschte viele afroamerikanische Soldaten. Colin Powell erinnerte sich zum Bespiel in seiner Autobiographie an seine eigene Dienstzeit in Deutschland 1957, indem er schrieb dass schwarze GIs einkaufen und essen konnten, wo immer sie wollten, und dass sie sogar mit weißen Frauen ausgehen konnten, weshalb sie Deutschland als einen „Atemzug der Freiheit“ erlebten. Aufgrund dieser Erfahrungen wurde das besetzte Deutschland und später Westdeutschland in der Erinnerung schwarzer Soldaten und im Diskurs der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung zu einem entscheidenden Bezugspunkt für eine Gesellschaft ohne „Rassentrennung“.


III. Dr. Martin Luther King Jr. in Deutschland

Amerikas ambitionierte Mission, die Menschen Westdeutschland zu demokratisieren und umzuerziehen, brachte mit sich, dass Deutsche, viel intensiver als andere Europäer, dem amerikanischen Diskurs über Freiheit und Demokratie ausgesetzt und aufgeschlossen dafür waren. So verfolgten die Deutschen in den 50ern und 60ern mit großem Interesse und Aufmerksamkeit die Bürgerrechtsbewegung in den USA. Darüber hinaus begrüßten zehntausende Berliner Dr. Martin Luther King Jr., als er im September 1964 West- und Ostberlin besuchte. Für Deutsche jeden Alters wurde Dr. King zu einer Ikone der Völker- und Menschenrechte während des Kalten Krieges, während er gleichzeitig Amerikas Scheitern bezüglich seines Demokratieversprechens offenbarte. Als er am 4. April 1968 ermordet wurde versammelten sich Menschen in der gesamten Bundesrepublik, um zu trauern – für sie war Dr. King eine Stimme für ein besseres Amerika gewesen, ein Amerika, das für die Hoffnungen von Menschen weltweit sprach. Als Barack Obama vierzig Jahre später zu über 200.000 enthusiastischen Berlinern sprach, rief die deutsche Presse daher nicht nur Erinnerungen an John F. Kennedys Besuch der Stadt im Jahre 1963 hervor, sondern auch an Dr. Kings Besuch im darauf folgenden Jahr.


IV. Solidarität mit der „Black Power“ Bewegung

Nach der Gründung der „Black Power“ Bewegung Mitte der 60er Jahre und dem Mord an Dr. Martin Luther King Jr. im Jahre 1968, intensivierten afroamerikanische GIs die Zusammenarbeit mit Aktivisten der Studentenbewegung in Deutschland, um Rassismus im US-Militär und der deutschen Gesellschaft zu bekämpfen. Alle deutschen Städte, die sowohl Heimat für amerikanische Militärstützpunkte als auch für deutsche Universitäten waren, erlebten nun immer mehr Proteste. Workshops über die afroamerikanische Geschichte, Demonstrationen zur Solidaritätsbekundung mit der „Black Panther Partei“ und Ausschüsse gegen den Vietnamkrieg sowie den anhaltenden Rassismus im Militär fanden in zahlreichen deutschen Städten und an Universitäten im ganzen Land statt. Prominente Repräsentanten der „Black Panther Partei“, wie zum Beispiel Kathleen Cleaver, kamen nach Deutschland, um zu den deutschen Aktivisten zu reden, und bestätigten somit für viele von ihnen, dass ein transnationales Bündnis geschaffen worden war. Angesichts der prekären Lage Deutschlands im Kalten Krieg blieben diese Beziehungen und Kontakte nicht unbemerkt von Amtsträgern auf beiden Seiten des Atlantiks.


V. Angela Davis in Ost- und Westdeutschland

Bevor Angela Davis aufgrund ihres politischen Aktivismus und ihrer Mitgliedschaft in der amerikanischen kommunistischen Partei in das internationale Rampenlicht geriet, studierte sie Philosophie an der Brandeis Universität. Dort begegnete sie dem deutsch-jüdischen Emigranten und Philosophen, Herbert Marcuse, der während des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen musste. Auf dessen Ermutigung hin führte Davis ihr Studium 1965 bis 1967 in Frankfurt unter Theodor W. Adorno weiter. In Deutschland wurde Davis aktiv im Frankfurter SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund), der wichtigsten Organisation der sich entwickelnden Studentenbewegung. Zudem nahm sie an Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg teil, bevor sie im Sommer 1967 in die USA zurückkehrte, um sich der aufkommenden „Black Power“ Bewegung anzuschliessen. 1970 wurde Davis auf Grund ihrer Verbindung zu den „Soledad Brüdern“ wegen Mordes angeklagt und auf die Fahndungsliste des FBI für die zehnmeistgesuchten Flüchtlinge gesetzt. Als sie im Februar 1972 vor Gericht gestellt wurde hatte sie bereits 18 Monate in Untersuchungshaft verbracht. Aufgrund ihrer Zeit in Frankfurt und ihrer Verbindung zur deutschen Studentenbewegung löste ihre Verhaftung und Gerichtsverfahren eine weitreichende Solidaritätskampagne in Westdeutschland aus. Diese fand ihren Höhepunkt in dem Kongress „Das Beispiel der Angela Davis“, der vom 3. bis 4. Juni 1972 in Frankfurt veranstaltet wurde. In der DDR brachte ihr ein Besuch nach ihrem Freispruch im Jahre 1972 und ihre Nähe zur ostdeutschen Regierungspartei SED, sowie ihr Auftritt auf dem „zehnten Weltfestspiel der Jugend und Studenten“ in Ostberlin 1973 sogar den Status einer Berühmtheit ein.


VI. Die Soldatenbewegung

Die Zusammenarbeit zwischen afroamerikanischen GIs und westdeutschen Studenten sowie das Aufkommen einer Soldatenbewegung (gegen Krieg und Militarismus) Ende der 60er Jahre führte zu einer umfassenden Reaktion der amerikanischen und westdeutschen Regierungen, die sich nun beide intensiv mit der Bürgerrechtsfrage im Hinblick auf afroamerikanische Soldaten beschäftigten. Beide Länder initiierten umfassende Programme, um Rassendiskriminierung innerhalb des US-Militärs und der deutschen Gesellschaft zu eliminieren. Mit dem weitreichenden Programm der Bundesrepublik wurde dem Personal des US-Militärs und deren Familien zu adäquaten Unterkünften verholfen, die heruntergekommenen Militärbaracken renoviert, und ein umfassendes Anti-Diskriminierungsprogramme gegen Praktiken von deutschen Vermietern, Lokal-, Kneipen- und Restaurantbesitzern eingeführt. Auf der amerikanischen Seite verursachte die politische Radikalisierung der schwarzen Soldaten und ihre Protestaktionen zusammen mit deutschen Studenten umfangreiche Untersuchungen durch das Pentagon („Render Report“, 1970) und der NAACP (der wichtigsten afroamerikanischen Bürgerrechtsorganisation), um gegen den im US-Militär vorherrschenden Rassismus und die Diskriminierung vorzugehen. Um dies zu erreichen, wurde ein umfassendes, Gleichstellungs-Programm verabschiedet, um eine bessere Repräsentanz von Afroamerikanern unter den Offizieren sicherzustellen. Genauso wichtig waren Reformen, die eine Gleichstellung afroamerikanischer Soldaten im Hinblick auf ihre individuellen Rechte und die korrekte Anwendung der militärischen Gerichtsbarkeit gewährleisteten.


Die Ausstellung ist derzeit am Deutschen Historischen Institut in Washington, DC zu sehen und wird ab Oktober 2009 am Vassar College, Poughkeepsie (New York) gezeigt werden. Parallel dazu wird sie in Deutschland ab Mai 2009 in Ramstein, Frankfurt, Berlin, München, Heidelberg, Mainz und Augsburg zu Gast sein.

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